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Förderung hilft bei der Finanzierung

Wer in barrierereduzierende Maßnahmen an selbst genutztem oder vermietetem Wohnraum investiert, kann 100 % der förderfähigen Kosten - inklusive Nebenkosten wie Planungs- und Beratungsleistungen - mit einem Darlehen aus dem KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ (159) finanzieren. Beantragt werden können maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit, und zwar zu einem attraktiven Effektivzinssatz.

Antragsberechtigt sind Eigentümer einer Wohnimmobilie, aber auch Ersterwerber von neu barrierereduzierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen. Die Darlehenslaufzeit beträgt zwischen fünf und 30 Jahre, je nach Laufzeit mit ein bis zu fünf Tilgungsfreijahren. Der Zinssatz ist wahlweise für fünf oder zehn Jahre fest. Zudem bietet die KfW eine endfällige Darlehensvariante mit bis zu acht Jahren Laufzeit an. Mit dem KfW-Darlehen (beantragt wird es bei der Hausbank) können barrierereduzierende Maßnahmen in folgenden Förderbereichen finanziert werden:

  • Wege zu Gebäuden und Außenanlagen
  • Eingangsbereich und Wohnungszugang
  • Überwindung von Treppen und Stufen
  • Umgestaltung der Raumgeometrie
  • Maßnahmen an Sanitärräumen
  • Bedienelemente und Hilfssysteme
  • Umgestaltung zu Gemeinschaftsräumen

Jeder der sieben Förderbereiche untergliedert sich in barrierereduzierende Einzelmaßnahmen, die einzeln oder in Kombination mit anderen umgesetzt werden können. Das Programm bietet dadurch große Flexibilität und wird damit nicht nur individuellen Wünschen, sondern auch baulichen Gegebenheiten gerecht. So kann sich jeder sein altersgerechtes Wohnumfeld maßschneidern.

Alle Fördermaßnahmen im Detail: Bei welchen Maßnahmen die KfW Sie unterstützt. (Bitte anklicken)

 
Kein Nachsehen haben all diejenigen, bei denen eine Kreditfinanzierung nicht in Frage kommt. Die angesprochenen Einzelmaßnahmen zur Reduzierung von Barrieren und zur Komfortverbesserung können auch über einen Zuschuss gefördert werden. Mit dem KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss“ (455) werden beispielsweise großzügig geschnittene Räume oder auch schwellenlose und einbruchhemmende Haus- und Wohneingangstüren gefördert. Zusätzlich ermöglicht es damit den Schutz vor Wohnungseinbruch. Für die Durchführung von Einzelmaßnahmen erhalten private Eigentümer und Mieter einen Zuschuss von 8 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 4.000 Euro pro Wohneinheit. Für den Standard „Altersgerechtes Haus“ beträgt der Zuschuss 10 % der förderfähigen Kosten, maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit.

Qualitätsstandard Altersgerechte Wohnung / Altersgerechtes Hausr
Das Nonplusultra ist der Standard Altersgerechte Wohnung bzw. Altersgerechtes Haus - interessant vor allem für Vermieter von Wohnimmobilien. Wer dieses „Gütesiegel“ - vergleichbar dem etablierten Label „KfW-Effizienzhaus“ - erreichen (und vielleicht auch damit werben) will, der muss barrierereduzierende Maßnahmen aus den ersten sechs Förderbereichen realisieren: Der Zugang zum Gebäude, das Wohn- und/oder Schlafzimmer sowie die Küche und das Bad einer Wohnung müssen ebenso wie die Bedienelemente des Gebäudes (z.B. Sicherheits- und Notrufsysteme, Stütz- und Haltesysteme) allesamt altersgerecht sein.
Für die Erreichung dieses anspruchsvollen Standards wird empfohlen, einen Sachverständigen einzuschalten. Er empfiehlt Maßnahmen unter Berücksichtigung der technischen Mindestanforderungen. In der Zuschussvariante ist die Einbindung eines Sachverständiger für Barrierereduzierung, der insbesondere die erforderlichen Maßnahmen identifiziert und ihre Umsetzung bestätigt, zwingend. Die KfW rät hierbei u.a. zur Einschaltung von öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen des Handwerks, die entsprechend fortgebildet sind (www.svd-handwerk.de).

Übrigens müssen alle barrierereduzierenden Maßnahmen durch Fachunternehmen des Bauhandwerks ausgeführt werden.

Die vollständigen Informationen zu den Möglichkeiten und Bedingungen finden Sie im KfW-Merkblatt:

Merkblatt Altersgerecht Umbauen, Kreditvariante 159 (PDF, 130 KB)

Merkblatt Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss 455 (PDF, 168 KB)

Anlage zum Merkblatt Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss 455
Liste der förderfähigen Maßnahmen
(PDF, 103 KB)

Anlage zum Merkblatt Altersgerecht Umbauen 159 und 455
Technische Mindestanforderungen
(PDF, 109 KB)